Leberschädigung durch Esmya ?

Die europäische Arzneimittel behörde wird eventuelle Zusammenhänge zwischen  der Einnahme von Esmya (Ulipristalacetat) und  Leberschädigungen überprüfen. Es wurden bei insgesamt 4 Frauen, welche Esmya eingenommen haben schwere Leberschäden berichtet, wobei bei drei Frauen eine Lebertransplantation durchgeführt werden musste. (man geht davon aus daß bis dato 670 000 Frauen dieses Medikament eingenommen haben)

Das Medikament Esmya wird eingesetzt um durch Gebärmuttermyome bedingte Symptome wie zB.starke Blutungen in der Prämenopause zu reduzieren. Derzeit ist dieses Medikament bei dieser Indikation in den Vereinigten Staaten (noch?) nicht zugelassen.

vorbeugende Eileiter – Entfernung im Rahmen von Operationen

zur Vorgeschichte

Das Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) ist die fünfthäufigste Krebstodesursache bei Frauen in Österreich und das Genitalkarzinom (Krebs des wiblichen Beckens) der Frau mit der höchsten Sterblichkeit. In Österreich erkranken daran jedes Jahr ca. 700 Frauen und es versterben ca 500 Frauen. Es gibt derzeit keine zuverlässige Früherkennung; weder Tumormarkerbestimmungen noch der Ultraschall durch die Scheide konnten sich als Vorbeugeuntersuchungen etablieren, um diese Art von Krebs früzeitig  zu erkennen.

In den letzten Jahren hat sich das Verständnis über die Entstehung des Eierstockkrebses geändert . Man geht heute davon aus, dass ein gewisser Typ des Eierstockkrebses, und auch der häufigste,  zunächst in den Enden der Eileiter , den sogenannten Fimbrien entsteht. So lassen sich auch bei 60%  derartiger Ovarialkarzinome (Eierstockkrebs) solche Vorläufererkrankungen in den Eileitern finden.

So hat eine Entfernung der Eileiter das Potential einen relevanten Teil dieser Art von Ovarialkarzinomen zu verhindern. Die Entfernung der Eileiter gilt als sicherer nahezu komplikationsfreier Eingriff und führt nachweislich nicht zu einer Reduktion der Eierstockfunktion.(das heisst man kommt dadurch nicht frühzeitig in den sogenannten “Wechsel”)

Die österreichische Gesellschaft  für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt daher, dass entsprechenden Frauen mit abgeschlossener  Familienplanung (das heisst dass definitiv kein weiteres Kind im Leben dieser Frauen gewünscht ist) vor einer entsprechenden gynäkologischen Operation, einem Kaiserschnitt oder einer Tubensterilisation (Unterbindung der Eileiter) die Möglichkeit der vorbeugenden Eileiterentfernung angeboten wird.

Darauf  hingewiesen wird,dass diese Empfehlung im Einklang mit Stellungnahmen anderer Fachgesellschaften steht (USA,Grossbritannien, Australien)

Ach unsere Abteilung bietet eine derart vorbeugende Massnahme bei technischer Machbarkeit an, wobei diese fast immer gegeben ist mit Ausnahme einzelner Eingriffe über die Scheide, wobei hier meines Erachtens der Vorteil des minimal invasiven Zuganges überwiegt.

 

“weil er da ist”

Ein Bergsteiger namens George Mallory ,der 1924 bei dem Versuch den Mount Everest zu besteigen gescheitert war und dessen Leiche man erst 1999 fand,wurde gefragt warum er denn überhaupt den Mount Everest besteigen wolle.

Seine damalige legendäre Antwort war eigentlich ganz einfach und doch ein wenig skurril:”Weil er da ist” (Because it is there)

Worauf will ich hinaus? Immer wieder werde ich von Frauen konsultiert,die von ihrem Frauenärzt/in mit der Diagnose einer Senkung (manchmal wird auch der drastischere Begriff eines Prolaps benutzt) konfrontiert werden und auch eine operative Behandlung nahegelegt wird, ohne dass diesbezügliche Beschwerden bzw. besser Lebensqualität beeinträchtigende Beschwerden bestanden hätten.

Immer wieder bestehen dann durch die geäußerte Diagnose im Wissen ob dieser Beschwerden,die man ohne frauenärztliche Konsultation gar nicht gehabt hätte :) und die Diagnose soll dann auch zu einer Operation führen, die ohne Untersuchung nie nötig gewesen wäre,weil man sich bis dorthin ja eigentlich recht wohl und unbeschwert gefühlt hat. Nur weil die Senkung da ist?!

Deswegen,bitte nachfragen,wenn sie mit einer angeblich operationsbedürftigen Diagnose konfrontiert werden,die sie bis dato in keinster Weise gestört hat ihr Leben unbeschwert zu genießen!

 

Kritik an gängiger Vorgangsweise bei Gebärmutteroperationen

“F.D.A discourages procedure in uterine surgery” lautet die Schlagzeile eines Artikels in der New York Times dieser Tage.

1) was oder wer ist die F.D.A? – die Abkürzung steht für “food and drug administration” und steht für eine Vereinigung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA – sie kontrolliert die Sicherheit und Wirksamkeit für Arzneimittel der Human und Tiermedizin sowie Medizinprodukten,Lebensmittel und strahlenemittierenden Geräten.Sie ist dem Gesundheitsministerium unterstellt.

2)der Anlassfall: die Gebärmutterentfernung bei einer 4o-jährigen Anästhesistin auf Grund von starken Blutungen infolge vergrößerter Gebärmutter,einem Uterus myomatosus. Um diesen Eingriff ohne Bauchschnitt,dh, minimal invasiv mittels Bauchspiegelung(Laparoskopie) zu bewerkstelligen, wurde im Rahmen der Operation das Verfahren des sogenannten Morcellements benutzt.Hierbei wird das Myom resp. in diesem Fall der gesamte Uterus maschinell elektronisch “zerstückelt” um z:B ein Myom von 10cm Durchmesser durch Öffnungen von 1-2cm entfernen zu können.Im Rahmen dieser Zerstückelung ist es möglich das Zellen des Myoms im Bauchraum verteilt werden,was normalerweise auch keinerlei Auswirkungen hat.

In diesem Falle handelte es sich jedoch um einen bösartigen Tumor,ein sogenanntes Sarkom – dies ist ein ereigniss, welches im Rahmen von Myomen in einem von 350Fällen!! ,also extrem unwahrscheinlich eintritt und dieser Umstand per se eigentlich keinen Grund (Indikation) zur Gebärmutterentfernung darstellt. Die Diagnose dieses bösartigen Tumors kann nur postoperativ durch die histologische Untersuchung durch den Pathologen gestellt werden.In diesem Falle wurden somit (möglicherweise) Zellen des Sarkoms unkontrolliert in der Bauchhöhle verstreut und damit eventuell die Prognose(Heilungsaussicht) negativ beeinflusst.

Deswegen unterzog sich die Patientin Monate danach einer weiteren großen Operation um auch vorsorglich weitere möglicherweise betroffene Organe entfernen zu lassen. Federführend der Ehemann der Betroffenen (ein Thoraxchirurg) startete eine landesweite Kampagne um die gängige Praxis des Morcellements auf Grund des Schicksales seiner Frau in Misskredit zu bringen,um,wie er sich ausdrückte,weiteren Frauen das Schicksal seiner Frau bei entsprechend angewandtem Vorgehen zu ersparen. Dies führte schliesslich zur Reaktion der FDA  ”to discourage the procedure” was so viel heißt,Ärzte aufzufordern, von dieser Vorgangsweise Abstand zu nehmen bzw. sie zu “entmutigen” einen Eingriff auf diese Weise vorzunehmen.

Ob es angebracht ist eine Operationstechnik, von der 349 von 350 Frauen einen potentiellen Vorteil ziehen auf Grund der einen Frau,welche möglicherweise davon infolge eines tragischen Einzelfalles einer schlechteren Heilungschance bei Vorliegen eines zufällig vorliegenden bösartigen Tumors  unterliegt, nicht mehr anzubieten und durchzuführen ist am ehesten im jeweiligen Einzelfall zu entscheiden. Ob es verpflichtend sein soll, jede vor der Operation stehende Patientin ob dieses Umstandes aufzuklären,kann der Autor dieser Zeilen für sich noch nicht beantworten….informiert hat er mit diesen Zeilen:)

Des Weiteren wird abzuwarten sein ob nationale Fachgesellschaften jenseits und diesseits des Atlantiks mit entsprechenden Empfehlungen auf die Stellungnahme der FDA reagieren werden. Auf jeden Fall werden sie an dieser Stelle informiert werden.

Die von uns hauptsächlich durchgeführte Technik der Gebärmutterentfernung mit Unterstützung der Laparoskopie haben wir über Youtube veröffentlicht. Hierbei wird in nahezu allen Fällen eine Zerstückelung im Bauchraum vermieden.http://youtu.be/HQwmnjskPKc

 

Video einer total laparoskopischen Hysterektomie

http://youtu.be/HQwmnjskPKc

 

OEGGG-seminar Indikationen

OEGGG- Seminar

 

Indikationen

Privatordination

Es gibt eigentlich keine Homepage meiner Kollegen/innen, in der es nicht hauptsächlich um ihre fachlichen Angebote und Bewerbung ihrer Privatordinationen geht. Bei Durchsicht dieser Seiten ist mir aufgefallen, daß meine Privatordination auf der eigenen Homepage bis dato eigentlich totgeschwiegen wurde. Ich möchte es hiermit kundtun:

Auch ich führe eine Privatordination! :)

Ort: in den Räumlichkeiten der gynäkologischen Ambulanz der Barmherzigen Brüder, Marschallgasse 12,8020 Graz

tel. Kontaktaufnahme unter :0316/7067/3102

was können sie erwarten?

  1. frauenärztliche Untersuchung inklusive allfällig notwendiger Ultraschalluntersuchung
  2. Beurteilung und insbesondere Beratung im Rahmen eventuell notwendiger Operationen (Zweitmeinung!)
  3. im Falle einer angezeigten Operation Beratung und Aufklärung betreffend unterschiedlicher Operations-und Behandlungsmethoden und
  4. sollte es von der Patientin gewünscht sein, in weiterer Folge die Durchführung der Operation selbst mit dem Versprechen ob einer korrekten Information die eigene Expertise dieser für jede Patientin individuelle Operation betreffend

Mein Schwerpunkt besteht definitiv rund um die operative Versorgung gynäkologischer Problemstellungen aber auch im Wissen ob der  (oder gegebenenfalls auch nicht ) Notwendigkeit derartiger für Frauen im wahrsten Sinne des Wortes einschneidenden Eingriffe.

 

Zweitmeinung und “Muppets”

Wissen sie,wer als “muppets” in der Umgangssprache einzelner britischer Investmentbanker bezeichnet wird?

Vorweg – sie meinen damit nicht die herzigen Figuren wie Miss Piggy oder Kermit den Frosch aus der gleichnamigen Show.

Auf diesen von einem Teil dieser Banker verwendeten zynischen Begriff bin beim Lesen eines von Greg Smith 2012 veröffentlichten Buches- “die Unersättlichen” gestossen. Der Autor beschreibt hierin seine 12jährige Karriere bei Goldman Sachs,einer weltweit operierenden und bekannten Investment Bank. Hier werden “vertrottelte” Bankkunden als Muppets bezeichnet- so zB. “Mein Muppet von Kunde hat sich für den Trade, den wir gerade durchgezogen haben, keine Vergleichsangebote eingeholt, sodass wir an ihm noch schlappe 1,5 Millionen Dollar mehr verdient haben als sowieso schon. Damit meinte er,dass der Kunde Vertrauen gehabt und den Kurs nicht bei anderen Maklern gegengeprüft hatte. Der Verkäufer hatte ihm de facto zu viel berechnet.”

Gut möglich, dass die “Finanzmanager” der Salzburger Landesregierung nach Ansicht der betreffenden Investment-bank ebenfalls zum Typ “Muppet” gezählt” wurden:)

In irgendeine Weise sind wir alle “Muppets” – Ahnungslose, die in vielen Bereichen auf Informationen anderer angewiesen sind, denen wir infolge ihres, so hoffen wir, Informationsvorsprunges jenes Vertrauen entgegenbringen, dass sie in unserem Sinne und Interesse agieren.Und wir holen uns beim Kauf eines Autos oder Bau eines Ein- Familienhauses nahezu immer Vergleichsangebote ein, um bei gleicher oder zumindest ähnlicher Qualität dem relativ Günstigsten den Vorzug zu geben.

Wie sieht es jetzt bei medizinischen Fragestellungen speziell im Rahmen von allfällig notwendigen oder auch nicht notwendigen Operationen aus? Wie groß ist hierbei unsere Bereitschaft einen zweiten Behandlungsvorschlag , eine Zweitmeinung einzuholen – Erfahrungsgemäss gering und in manchen Fällen auch zu spät wenn vieles schon gelaufen und manchmal in die falsche Richtung gegangen ist. Zurückblickend hätte man vielleicht doch einen zweiten Ärzt/in fragen sollen,man hätte sich wohler und sicherer gefühlt, wären zwei gleicher oder ähnlicher Meinung gewesen oder hätte vielleicht sogar ein dritter das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen. Zweitmeinung im Internet…problematisch bis grenzwertig möglich, dass dort auf ihr ganz persönliches Problem eingegangen werden kann. Besser sammeln sie allenfalls  Informationen aus dem Internet und konfrontieren damit gezielt den ausgewählten Arzt ihrer zweiten eingeholten Expertise. Es gibt dringliche Operationen nach Unfällen oder bei akuten Bauchschmerzen  infolge Darmverschluß .Viele Operationen jedoch sind zur Besserung ihrer mittel-bis langfristigen Lebensqualität gedacht  und gerade hier zahlt sich oft die Einholung einer Zweitmeinung aus.Und bringen sie nicht gleich den Vorschlag des erst-aufgesuchten Arztes/Ärztin zur Sprache – hin und wieder neigen Mediziner wie Politiker von Oppositionsparteien erstmal prinzipiell anderer Meinung als der “Andere” zu sein:)

Also…werden sie nicht zu “Operationsmuppets” ! :)

Artikel der New york times von September 2012

The screenings — blood tests for a substance linked to cancer and ultrasound scans to examine the ovaries — do not lower the death rate from the disease, and they yield many false-positive results that lead to unnecessary operations with high complication rates, the panel said.

“There is no existing method of screening for ovarian cancer that is effective in reducing deaths,” said Dr. Virginia A. Moyer, the chairwoman of the expert panel, the United States Preventive Services Task Force. “In fact, a high percentage of women who undergo screening experience false-positive test results and consequently may be subjected to unnecessary harms, such as major surgery.”

The advice against testing applies only to healthy women with an average risk of ovarian cancer, not to those with suspicious symptoms or those at high risk because they carry certain genetic mutations or have a family history of the disease.

The recommendations are just the latest in a series of challenges to cancer screenings issued by the panel, which has also rejected P.S.A. screening for prostate cancer in men and routine mammograms in women under 50. The task force is a group of 16 experts, appointed by the government but independent, that makes recommendations about screening tests and other efforts to prevent disease. Its advice is based on medical evidence, not cost.

The recommendations against screening for ovarian cancer were published on Monday in Annals of Internal Medicine. But the warning is not new; the panel is reaffirming its own earlier advice.

Although the task force has sometimes drawn fire in the past, particularly with its stand on mammograms, it has plenty of support in this case. Other medical groups, including the American Cancer Society and the American Congress of Obstetricians and Gynecologists, have for years been discouraging tests to screen for ovarian cancer.

But some doctors continue to recommend screening anyway, and patients request it, clinging to the mistaken belief that the tests can somehow find the disease early enough to save lives. A report published in February in Annals of Internal Medicine, based on a survey of 1,088 doctors, said that about a third of them believed the screening was effective and that many routinely offered it to patients.

“We are fueled by hope,” Dr. Moyer said. “It’s such a terrible disease. Almost everyone knows somebody’s who’s had it, and that means somebody who’s died of it. You get the feeling you should do anything possible to avoid that situation, but it’s easy to forget that what you do to avoid it can make matters worse.”

Ovarian cancer is among the more rapidly fatal forms of cancer. This year, 22,280 new cases and 15,500 deaths are expected in the United States, according to the American Cancer Society.

In most cases, ovarian cancer is already advanced by the time it is diagnosed. Doctors say the only advice they can give women is not to ignore symptoms that may be the first warning of the disease: persistent bloating, pelvic or abdominal pain, feeling full early while eating and needing to urinate frequently.

For its latest recommendations, the panel relied heavily on a large study published last year in The Journal of the American American Medical Association of 78,216 women ages 55 to 74. Half were screened and half were not, and they were followed for 11 to 13 years. The screening consisted of ultrasound exams and blood tests for elevated levels of a substance called CA-125, which can be a sign of ovarian cancer.

There was no advantage to screening: the death rate from ovarian cancer was the same in the two groups.

But among the women who were screened, nearly 10 percent — 3,285 women — had false-positive results. Of those women, 1,080 had surgery, usually to remove one or both ovaries. Only after the operations were done was it clear that they had been unnecessary. And at least 15 percent of the women who had surgery had at least one serious complication, like blood clots, infections or surgical injuries to other organs.

To find one case of ovarian cancer, 20 women had to undergo surgery.

The problem with the tests is that CA-125 can be elevated by conditions other than cancer, and ultrasound can reveal ovarian enlargement or cysts that are benign but that cannot be distinguished from cancer without surgery to take out the ovary.

Nan Gudgell, 70, of Bountiful, Utah, participated in the large study. She was hoping to be in the half that were screened, so she was a bit disappointed to find that she was not. “You hope you’re going to get it and your life is going to be saved,” she said.

But upon hearing the results, Mrs. Gudgell said, “Maybe I’m the lucky guy.”

Dr. Saundra S. Buys, an author of the study and a professor of medicine at the Huntsman Cancer Institute at the University of Utah, said that despite the bad news about screening, “I think it is still being done. I think some doctors and a lot of patients really do get enticed by the possibility that they’ll find a disease early, that it might save their lives.”

Dr. Barbara A. Goff, a gynecologic oncologist at the Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle and an author of the study last year that found doctors still in favor of screening, said: “If patients request it, then I think a lot of times physicians feel it’s just easier to order the test, particularly if it’s covered by insurance, rather than taking the time to explain why it may not be good, that it could lead to inappropriate surgery, could lead to harm. I don’t think they think through the consequences.”

Dr. Edward E. Partridge, the director of the cancer center at the University of Alabama, Birmingham, and another author of the large study that found screening ineffective, said that even if the testing could be improved to reduce false-positive results, it still would not save women’s lives. Even if false positives could be eliminated, the death rate from the cancer would be the same whether women were screened or not, suggesting that the test simply cannot find the cancer early enough to make a difference.

“You can fine-tune it all you want to, and that still doesn’t change the bottom line,” Dr. Partridge said, adding that he also thought many doctors were still recommending the tests despite the data. “I think it’s really important that both the physician and the public really learn and assimilate that this test as it’s currently delivered is not effective at reducing death rates from ovarian cancer. We’ve got to find something else.”

Fa.Johnson&Johnson stellt Vertrieb von Netzen ein

 

Es waren wirklich “breaking news” vergangene Woche, als der internationale Großkonzern Johnson und Johnson bekantgab,den Vertrieb von sogenannten synthetischen Netzen, welche zur operativen Korrekturen von sogenannten “Senkungszuständen” auch in vielen Abteilungen Österreichs zur Anwendung kamen, eingestellt hat.(s.u. Presseaussendung in engl.)

Die Einstellung erfolgte offensichtlich aufgrund von zahlreichen Komplikationen nach Anwendung derartiger Netze, welche oft erst spät nach Durchführung der Operation zustande kamen. Ob andere Firmen, welche ähnliche Netze auf den Markt bringen,ebenfalls diesen Schritt gehen werden, bleibt abzuwarten.

In a statement Tuesday, the company stressed that the move was not a recall, but was based on the products’ commercial viability “in light of changing market dynamics, and is not related to safety or efficacy.”

The announcement comes after years of controversy over the implants, which are used to treat incontinence caused by muscle weakening and a condition called pelvic organ prolapse, in which organs descend and press against the vaginal wall. The devices have been linked to serious injuries in women, including infections, pain and other complications. In 2008, the Food and Drug Administration warned that use of the implants was associated with complications but that the problems were rare. But between 2008 and 2010, the agency reported a fivefold increase in reports related to the use of the devices. In January, the F.D.A. ordered makers of the implants to study their risks in patients.

“This is very good news for women because it takes several products off the market that have harmed a lot of women,” said Diana Zuckerman, president of the National Research Center for Women and Families, a public health advocacy group. However, she said, “the bad news is that there are many other surgical meshes still on the market that are just as dangerous.”

Other device makers that also sell surgical mesh products include Boston Scientific, C. R. Bard and W. L. Gore & Associates. In a statement, a spokeswoman for Boston Scientific said the company believed that using such products “is and remains an important treatment option for patients.”

The four products Ethicon will discontinue are the Gynecare TVT Secur system, the Gynecare Prosima, the Gynecare Prolift and the Gynecare Prolift+M. Ethicon will stop selling the products over the next three to nine months, with a goal of ending sales worldwide by the first quarter of 2013. A spokesman for Ethicon declined to say how many women were implanted with the products